ZIELE UND AUFGABEN DES FORUMS

Der „Petersburger Dialog“ ist ein Forum der Zivilgesellschaften von Russland und Deutschland. Das 2001 vom Präsidenten der Russischen Föderation W.W. Putin und vom Bundeskanzler der BRD G. Schröder initiierte Forum fördert die Verständigung zwischen Deutschland und Russland, die weitere Entwicklung der bilateralen Kooperation in allen Bereichen der Gesellschaft, zusätzliche Stimulation der Beziehungen zwischen unseren Ländern.

Der „Petersburger Dialog“ ist ein offenes und breites Diskussionsforum für aktuelle gesellschaftliche Fragen, sowie für die Fragen der deutsch-russischen Beziehungen. Seine Hauptaufgabe ist, einen konstruktiven Dialog zwischen den Vertretern aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens der beiden Länder zu knüpfen. Das ermöglicht das Schaffen der festen Basis für die Zusammenarbeit, die von der aktuellen politischen Lage unabhängig ist. Dazu werden auf der Grundlage des „Petersburger Dialogs“ gemeinsame Projekte auf ganz unterschiedlichen Gebieten entwickelt – von der Wirtschaft bis zur Gesundheitspflege und Kultur.
Der „Petersburger Dialog“ soll nicht nur die deutsch-russischen Beziehungen festigen und zur Verständigung zwischen den beiden Ländern beitragen, sondern auch insgesamt positiv die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union beeinflussen.

Tätigkeit

An der Arbeit des „Petersburger Dialogs“ nehmen sowohl prominente Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, als auch Vertreter der Jugendelite der beiden Länder teil. Im Rahmen des Forums werden aktuellste und brisante Fragen der Beziehungen von Russland und Deutschland in allen möglichen Bereichen behandelt – von der Politik und Wirtschaft bis Bildung und Kultur. Der Hauptvorteil des „Petersburger Dialogs“ besteht darin, dass es hier Vertreter aller Bereiche der russischen sowie der deutschen Gesellschaft in den Prozess der Besprechung und der Suche der optimalen Kooperationswege involviert sind.

Die Hauptform der Arbeit des „Petersburger Dialogs“ sind die alljährlichen Konferenzen, die abwechselnd in Deutschland und in Russland abgehalten werden und in denen Rahmen das ganze Spektrum der in den bilateralen Beziehungen bestehenden Fragen behandelt wird. Dazwischen finden zusätzliche Treffen im engen Kreis für die Behandlung konkreter Themen statt, sowie regelmäßige Sitzungen der Arbeitsgruppen.

Die Zahl der Teilnehmer vom „Petersburger Dialog“ beträgt ungefähr jeweils 100-150 Menschen von jeder Seite. Sie sind in die thematischen Arbeitsgruppen eingeteilt – „Politik“, „Wirtschaft“, „Bildung und Wissenschat“, „Medien“, „Zivilgesellschaft“, „Kirchen“, „Zukunftswerkstatt“, „Kultur“. In den Arbeitsgruppen werden konkrete Fragen der Zusammenarbeit der beiden Länder behandelt. Der „Petersburger Dialog“ steht unter der Schirmherrschaft des jeweils amtierenden Präsidenten der Russischen Föderation und des jeweils amtierenden Bundeskanzler der BRD.

Organisation

Der „Petersburger Dialog“ wird durch einen unabhängigen, paritätisch besetzten Lenkungsausschuss koordiniert, der ist für die Planung , für die thematische Vorbereitung und für die Einberufung des „Dialogs“ verantwortlich ist und der seine Finanzierung gewährleistet. Zum Lenkungsausschuss gehören jeweils 20-25 der prominenten Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens aus Russland und Deutschland, die das ganze Spektrum der vermutlichen Teilnehmer des „Petersburger Dialogs“ widerspiegeln. Die Tagungen des Lenkungsausschusses finden abwechselnd in Russland und in Deutschland statt. Der Lenkungsausschuss stellt den Dialog zwischen den Vertretern aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens der beiden Länder und die gemeinsame Entwicklung der Wege zur Schaffung und zur Förderung der stabilen Zivilgesellschaft sicher.

Jede Seite hat eine ständige Geschäftsstelle. Die Geschäftsstellen lösen die Organisationsaufgaben, die mit dem „Petersburger Dialog und mit den Tagungen des Lenkungsausschusses verbunden sind.