Es hielten bei der Eröffnung der Konferenz ihr Grußwort:

  • Matthias Platzeck, Ministerpräsident Brandenburgs a. D., Vorsitzender des Vorstands, Deutsch-Russisches-Forum e.V.,
  • Leonid Dratschewskij, Geschäftsführer der Gortschakow-Stiftung für öffentliche Diplomatie,
  • Prof. Dr. Michail Schwydkoj, Sonderbeauftragter des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit,
  • Thilo Wieland, Vorstandsmitglied, Wintershall Holding GmbH, und
  • Prof. Dr. Rainer Lindner, CEO Central & Eastern Europe/Middle East & Africa, Schaeffler.

Des Weiteren nahmen an der Veranstaltung Dr. Gernot Erler, MdB, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Zentralasien, Auswärtiges Amt, Konstantin Kossatschew, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, Bernhard Kaster, MdB, Vorsitzender der deutsch-russischen Parlamentariergruppe, sowie Alexander Rahr, Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums e.V., teil.

Folgende Themen wurden in der Tagung diskutiert:

  • Chancen für eine künftige Sicherheit- und Friedensordnung,
  • Das erste Treffen der Präsidenten: Ausgangslage vor dem G20-Treffen in Hamburg,
  • Brückenbauer Wirtschaft: Energie – Modernisierung – Digitalisierung.

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Am 19.-24. Juni 2017 fand in Moskau und Magadan mit Unterstützung des Petersburger Dialogs die internationale Sommerschule für junge Geschichtswissenschaftler mit dem Thema "Lehren der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und modernen Medien in Russland und Deutschland" statt.

Die Sommerschule wurde am 20. Juni im Moskauer Gulag-Museum eröffnet, mit Grußworten von

  • Michail Fedotow, Vorsitzender, Rat für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation, Koordinator der AG „Zivilgesellschaft“ des Petersburger Dialogs, 
  • Andreas Meitzner, Gesandter und Ständiger Vertreter des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation, 
  • Jens Hildebrandt, stellvertretender Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Moskau,
  • Andrej Sorokin, Direktor, Russisches staatliches Archiv für soziale und politische Geschichte, sowie
  • Roman Romanow, Direktor des Gulag-Museums.

An den Magadaner Tagungen nahmen außerdem W.P. Petschjonij, Gouverneur der Oblast Magadan, А.А. Orechow, Direktor des Magadaner Museums für Landeskunde, und Wera Dubina, Referentin für Geschichte und Zivilgesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung, teil. Als Ehrengast der Veranstaltung war Markus Meckel, Außenminister der DDR a.D., anwesend.

Im Rahmen der Sommerschule besuchten die Teilnehmer kulturelle und historische Orte, die die Tragödie der Stalinschen Repressionen widerspiegeln: die Trauermaske-Gedenkstätte, die Nagajewo-Bucht und das Lager "Dneprowskij".

In den Tagungen haben die Nachwuchswissenschaftler aus Russland und Deutschland folgende Themen besprochen:

  • Der Gulag in musealer Darstellung
  • Totalitarismus: Konzeption und Umsetzung
  • Gulag in Ego-Dokumenten

Die Teilnehmer haben auch ihre eigene Projekte zum Andenken an die Opfer der Stalinschen politischen Repressionen vorgestellt.

Der Kommersant-Verlag zusammen mit dem Berliner Verlag "Times media" wurden zu Herausgebern der offiziellen Zeitung des "Petersburger Dialogs", des größten Forums der Zivilgesellschaften Russlands und Deutschlands.

Die Zeitung erscheint gleichzeitig in Berlin und Moskau. Die erste Ausgabe beginnt mit einem Grußwort des Präsidenten Russlands Wladimir Putin, der 2001 zusammen mit dem Bundeskanzler Deutschlands Gerhard Schröder das Forum ins Leben gerufen hat.

Die Herausgeber planen, nicht nur über wirtschaftliche und politische Themen, sondern auch über Soziales, Wissenschaft und Sport in Deutschland und Russland zu berichten.

Die Konferenz wurde eröffnet von:

  • Koordinator der AG Wirtschaft von russischer Seite, stellv. Vorsitzender des Vorstands, PAO „Gazprom“, Mitglied im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs, Walerij Golubew,
  • Geschäftsführer, Falk Beratungsgesellschaft mbH, Dr. Thomas Falk
  • Koordinator der AG Ökologische Modernisierung von deutscher Seite, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Ralf Fücks,
  • Koordinator der AG Ökologische Modernisierung von russischer Seite, Geschäftsführer, Greenpeace Russland, Sergej Zypljonkow.

Teilnehmer der Tagung waren Vertreter größerer Gas- und Industrieunternehmen sowie Umweltschützer der beiden Länder, die sich für den Ausbau und Stärkung der gegenseitigen Zusammenarbeit Deutschlands und Russlands einsetzen.

Die Themen des Tages waren:

  • "Energie und Klima: Auswirkungen des Pariser-Abkommens auf die Energiewirtschaft und die Staatspolitik Russlands und Deutschlands", Ralf Fücks, Vorstandsmitglied, Heinrich-Böll-Stiftung e. V., Koordinator der AG Ökologische Modernisierung, Sergej Wakulenko, Leiter, Departement für Strategie und Innovationen, PAO „Gazprom neft“,
  • "Welche Rolle können/müssen fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Gas in der Energieversorgung der Zukunft spielen?", Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V.; Mitbegründer und Gesellschafter, Ecologic Institute Berlin; Wladimir Tschuprow, Leiter, Energieabteilung, NGO Greenpeace Russland; Henning Struck,Operation Manager, Atlas Copco; Anatolij Mamajew, stellv. Generaldirektor, OOO "Gasprom WNIIGAS",
  • "Welche Vorteile für Deutschland und Russland kann eine vertiefte Zusammenarbeit im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien bringen?", Stepan Solschenizyn, Seniorpartner, „McKinsey & Company“, Jekaterina Galizyna, Director and Head of KfW, Representative Office Russian Federation; Vorsitzende des Arbeitskreises Energieeffizienz der AHK Moskau.

Die aufgegriffenen Themen inspirierten alle Teilnehmer zur regen Diskussion.

Vor der Sitzung legten die Teilnehmer eine Schweigeminute für den Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl ein, der am 16. Juni mit 88 Jahren verstarb.

Die Veranstaltung wurde von Wiktor Subkow, Vorsitzender des russischen Lenkungssausschusses, und Ronald Pofalla, Vorstandsvorsitzender des Petersburger Dialogs e.V., eröffnet.

Vorstandsmitglieder der Lenkungsausschüsse von russischer und deutscher Seite sowie Koordinatoren der Arbeitsgruppen des Petersburger Dialogs nahmen an der Sitzung teil.

Im Rahmen der Sitzung fand ein Rundtisch zum Thema "Fußball als Brücke zur Verständigung Deutschlands und Russlands: Erfahrungen und Perspektiven der Fußball-WM 2018" statt.

Die Impulsreferenten des Tages waren:

- Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB),

- Alexander Dschordschadse, Direktor der Abteilung für FIFA- und Governmental-Relations des Organisationskomitees "Russland 2018".

Der erste Teil der Sitzung verlief in einer freundlichen Arbeitsatmosphäre. Als Ergebnis der konstruktiven Diskussion haben die Teilnehmer die Notwendigkeit der weiteren Zusammenarbeit Deutschlands und Russlands bestätigt.

Ein besonderes Augenmerk richteten die Anwesenden auf die erste Ausgabe der deutsch-russischen Zeitung des Forums "Dialog", die mit einer Begrüßung des Präsidenten Russlands Wladimir Putin eingeleitet wurde.

Im zweiten Teil der Sitzung fanden drei parallele Rundtische statt:

  • "Zukunftsperspektiven: die Welt nach G20", moderiert von W.А. Nikonow, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft,
  • Staatsduma der Föderalversammlung der Russischen Föderation, Koordinator der AG Politik von russischer Seite, und Frank Priess, stellv. Leiter, Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Konrad-Adenauer-Stiftung, Koordinator der AG Politik von deutscher Seite
  • "Energiewirtschaft und Energiepolitik im Klimawandel: Herausforderungen für Deutschland und Russland", moderiert von S.A. Zypljonkow, Geschäftsführer, NGO Greenpeace Russland; , Koordinator der AG Ökologische Modernisierung von russischer Seite, Ralf Fücks, Vorstandsmitglied, Heinrich-Böll-Stiftung e. V., Koordinator der AG Ökologische Modernisierung von deutscher Seite
  • "Fußball als Faktor des gesellschaftlichen Lebens", moderiert von M.A. Fedotow, Vorsitzender, Rat für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation, Koordinator der AG Zivilgesellschaft von russischer Seite, und Gernot Erler, MdB, SPD-Bundestagsfraktion, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Zentralasien, Auswärtiges Amt, Koordinator der AG Zivilgesellschaft von deutscher Seite.